Kurzgeschichte: Weichenstellung – Entscheidung am Bahngleis [Vampirfrei]

Inhaltswarnung am Ende des Beitrages.


Tamara starrt auf das Messer in ihrer Hand. Blut glänzt auf der Klinge. Ihre Finger krallen sich so fest um den Griff, dass die Haut über den Knöcheln bleich hervorsticht. Die Hand zittert. Ihre Schultern beben. Tränen rinnen ihre Wangen hinab.

Wie konnte das passieren? Wie hat alles in diese Spirale geführt, in der nur noch eine Richtung offen steht?

Schnellen Schrittes hetzt sie auf und ab, vor sich das Bahngleis, ein stählerner Pfad ins Nichts. Sie kaut an ihrem Daumennagel. Ihre Gedanken kreisen, kreuzen sich, reißen einander mit. In der Ferne ertönt das Rattern eines Zuges. Dumpf. Gleichmäßig. Unerbittlich.

Ein Schritt. Nur ein einziger Schritt nach vorn. Kein Gefängnis. Keine Schulden. Keine Gesichter mehr, die sie verachten.

Ein Schritt, und alles ist vorbei.


Neugierig, was passiert ist und wie es mit Tamara weitergeht?

Die vollständige Kurzgeschichte kannst du (gratis) im Online-Kunstkulturliteratur-Magazin #kkl lesen: https://kunstkulturliteratur.com/2026/01/15/weichenstellung/

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