
Übersicht
- Einleitung
- Interview
- Buchcover und Klappentext
- Internetauftritte des Autors
- Lust, über das Interview zu reden?
Einleitung
Ich habe online mittlerweile einige Autor*innen kennengelernt, die ebenfalls über Vampire schreiben – und zwar quer durch alle Genres. Manchmal spielen Vampire Hauptrollen, manchmal Nebenrollen. Hier auf meinem Blog stelle ich sie dir in Interviewform vor. Heute an der Reihe: Jaro Zohar, Autor von „Enosis – Die Blutfehde“ (Selfpublishing, 2026).
Eine Übersicht über alle Interviews findest du übrigens hier. Fußnotenanmerkungen stammen von mir.
Interview mit Jaro Zohar vom 2. April 2026:
Stell dich bitte kurz vor.
Mein Name ist Jaro Zohar. Ich schreibe seit meiner Kindheit Geschichten. Beeindruckt haben mich neben Tolkien vor allem »Die Unendliche Geschichte« und »Das Lied von Eis und Feuer«1 (George R. R. Martin). Aber auch literarische Klassiker wie Meyrinks »Golem«2 oder Ecos »Name der Rose«3 waren ein starker Einfluss. »Interview mit einem Vampir«4 von Anne Rice inspirierte mich bereits als Heranwachsender. Düstere Erzählungen begleiteten mich dann auch durch das Studium der Geschichte und Germanistik in Berlin. Heute lebe und arbeite ich in Hamburg. Meine Erstveröffentlichung, die Trilogie »Berge des Winters«, ist eine High-Fantasy-Geschichte, die aber auch recht düster ist.
Beschreibe dein Buch „Enosis – Die Blutfehde“ in einem Satz.
Lemberg, 1690: Zwischen dem polnischen Kaufmannssohn Mirek und der ruthenischen Magd Lesya entstehen gerade erst zarte Bande, da geraten sie auf verschiedene Seiten rivalisierender Vampir-Bünde. Im Kampf um die Stadt versuchen sie, ihre Liebe und Menschlichkeit zu retten.
Unter welches Genre fällt dein Buch und an welche Leser_innen richtet es sich?
Dark Fantasy, Gothic Horror
Was macht dein Buch besonders?
Der Verknüpfung von der historischen Region Galizien (Westukraine) mit einem urbanen Fantasy-Setting, in dem (wie bei den Borgias) mächtige Familien (in diesem Fall Vampir-Bünde) um die Herrschaft einer Stadt kämpfen. Dabei werden alle Mittel, von Intrigen, Verführung bis Mord, eingesetzt.
Warum hast du dich für Lemberg im Jahr 1690 als Schauplatz für deinen Roman entschieden?
Lemberg als Schauplatz war extrem interessant, weil im Laufe der Jahrhunderte extrem verschiedene Gruppierungen in der Stadt aufeinander trafen: Polen, Ruthenen, Juden, Armenier, Deutsche, Österreicher, Osmanen und Tartaren. Es war bis zum 20. Jahrhundert eine Vielvölkerstadt mit einer sehr reichen Geschichte.
Wie wichtig ist dir historische Genauigkeit und in welchem Umfang kommt sie in deiner Geschichte vor?
In Bezug auf die Historie habe ich mich sehr bemüht, genau zu recherchieren. Historisch sollte es keine Unstimmigkeiten geben.
Wie hast du zum Leben im 17. Jahrhundert recherchiert? Gibt es Rechercheergebnisse, die dich überrascht haben?
Ich habe vor vielen Jahren eine Seminararbeit zu Lemberg während des Studiums geschrieben. Damals habe ich tatsächlich alte Bücher in der Uni-Bibliothek des historischen Seminars der Humboldt-Universität gewälzt, als auch in der Stadtbibliothek nachgelesen. Alltagsgeschichte habe ich aber jetzt erst, meist mit Hilfe von Wikipedia, überprüft.
Vor allem das Zusammenleben der verschiedenen Religionen in Lemberg war spannend.
Welche Rolle spielt Glauben in deinem Roman?
Glaube spielt eine wichtige Rolle, weil die Menschen im 17. Jhr natürlich davon noch sehr stark geprägt waren. Daher sind auch die Vampire im Roman damit deutlich konfrontiert. Sie basteln sich eine eigene Sinngebung, warum Gott sie auf die Erde gesandt hat.
Was sind deine liebsten Vampirbücher und -filme?
Meine Lieblingsvampirbücher sind: Fürst der Finsternis5, Interview mit einem Vampir6 (Beide A. Rice), Dracula7 (B. Stoker) und Das Reich der Vampire8 (J. Kristoff).
Bei den Filmen liebe ich wirklich sehr: Bram Stokers Dracula (1992)9 und Interview mit einem Vampir – auch aus den 90ern10.
Buchcover und Klappentext von „Enosis – Die Blutfehde“ (Selfpublishing, 2026):

Klappentext:
“Lemberg 1690.
Zwischen Kirchen und Palästen tobt der Kampf um Glaube, Blut und Macht. Gerade erst ist eine zarte Verbindung zwischen dem Kaufmannssohn Mirek und der ruthenischen Magd Lesya entstanden, da werden bei in einen Strudel aus Verrat, Gewalt und uralten Mächten gerissen – in eine Welt, in der Licht und Schatten ununterscheidbar geworden sind.
Während Polen, Tartaren und Kosaken um das Land ringen, ziehen im Hintergrund die Fürsten der Nacht ihre blutroten Strippen. Rivalisierende Vampirbünde beherrschen die Gassen, Intrigen durchdringen Klöster und Herrenhäuser gleichermaßen.
Getrennt durch Blut und Schuld geraden Mirek und Lesya auf gegensätzliche Seiten einer furchtbaren Blutfehde, die kein Herz unversehrt lässt. Zwischen Liebe und Verdammnis müssen sie entscheiden, ob sie den Schatten trotzen – oder selbst ein Teil von ihnen werden.
“Interview with the Vampire meets Die Borgias” – ein Gothic-Horror-Roman über Leidenschaft, Glauben und die tödliche Verlockung der Unsterblichkeit.”
Inhaltswarnung: sexuelle Gewalt
[Veröffentlichung von Buchcover und Klappentext mit Genehmigung von Jaro Zohar]
Hier findest du Jaro Zohar online:
Website: https://www.bergedeswinters.de/
Instagram: https://www.instagram.com/jarozohar/
Tiktok: https://www.tiktok.com/@jarozohar
Facebook: https://www.facebook.com/people/Jaro-Zohar/61553568003080/
Lust, über das Interview zu reden?
Wenn du Lust hast, über diesen Beitrag zu reden, schreib mich einfach auf Social Media an. Egal ob per DM, in den Kommentaren zu einem meiner Beiträge oder als dein eigener Beitrag (tagg‘ mich einfach, damit ich ihn nicht überseh‘) – ich freu mich schon auf die Diskussion. Du findest mich auf Instagram (https://www.instagram.com/domi.caella_schreibt/) und Mastodon (https://literatur.social/@domi_caella_vampirautorin).

Fußnoten:
- George R. R. Martin, “Das Lied von Eis und Feuer”, mehrbändige Fantasy-Saga; Teil 1: “A Game of Thrones” (1996) ↩︎
- Gustav Meyrink, “Der Golem” (1915) ↩︎
- Umberto Eco, “Der Name der Rose” (1980) ↩︎
- Anne O’Brien Rice, “Interview mit einem Vampir” (1976). Meine Rezension zum Buch findest du hier. ↩︎
- Anne O’Brien Rice, “Der Fürst der Finsternis” (1985) ↩︎
- Anne O’Brien Rice, “Interview mit einem Vampir” (1976). Meine Rezension zum Buch findest du hier. ↩︎
- Bram Stoker, “Dracula” (1897) ↩︎
- Jay Kristoff, “Das Reich der Vampire” (2022) ↩︎
- “Bram Stoker’s Dracula”, Regie: Francis Ford Coppola (USA 1992); meine Filmkritik findest du hier. ↩︎
- “Interview mit einem Vampir”, Regie: Neil Jordan (USA 1994); meine Filmkritik findest du hier. ↩︎
Lust auf mehr Vampire?
Wenn du schon mal auf meinem Blog bist, schau dich doch um, was es hier sonst noch so zu entdecken gibt:
- Unter „Buchrezensionen“ findest du meine Rezensionen zu Vampirbüchern (neueste zuerst; eine alphabetische Übersicht findest du hier), unter „Filmkritiken“ meine Vampirfilmkritiken (sortiert nach Bewertung oder Filmerscheinungsjahr) und unter „Spielerezensionen„ meine Rezensionen zu Vampirspielen (neueste zuerst).
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- [unbezahlte Werbung] Meine Interviews mit Autor*innen, in denen diese ihre eigenen Vampirbücher vorstellen, findest du unter „Interviews„.
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