Jahresrückblick 2025: Vampirfilmkritiken

Übersicht

  1. Vampirfilme ab 1960
  2. Vampirfilmklassiker vor 1960
  3. Vorschau auf 2026
  4. Hinweis zu den Filmkritiken
  5. Lust, über einen der Filme zu reden?

1. Vampirfilme ab 1960

Seit über 15 Jahren schreibe ich kurze Filmkritiken auf der Filmbewertungs-Webseite uncut.at. Für meinen Vampirblog habe ich heuer begonnen, sowohl Vampirfilme, die ich schon kenne, als auch mir bisher noch nicht bekannte Vampirfilme anzuschauen. So viel Spaß wie das bisher gemacht hat und so abwechslungsreich, wie die Umsetzung der Vampirthematik in den Filmen ist, werde ich auch weiterhin regelmäßig neue Vampirfilme ansehen und bewerten. Allerdings habe ich beschlossen, nicht für jeden Film einen neuen Blogbeitrag zu erstellen, sondern meine Rezensionen weiterhin auf uncut.at zu veröffentlichen und diese hier am Blog alle paar Monate in einem längeren Blogartikel wie diesem hier zusammenzufassen.

Sortiert sind die Filme nachstehend nach Bewertung, beginnend mit der höchsten Bewertung. Im Gegensatz zu Büchern, die ich sofort abbreche, wenn sie mir nicht gefallen, schaue ich Filme aufgrund ihrer Kürze in der Regel auch dann zu Ende, wenn sie sich als enttäuschend herausstellen. Dass ich einen Film vorzeitig abbreche, kommt nur in Ausnahmefällen vor, wenn der Film richtig, richtig, richtig mies ist. Wie bei den Buchrezensionen gilt auch bei den Filmkritiken: An unterschiedliche Genres habe ich unterschiedliche Erwartungen. Eine bessere Bewertung bedeutet nicht, dass der Film objektiv betrachtet qualitativ besser ist, als ein schlechter bewerteter, sondern einfach nur, dass der Film meine Erwartungen an den Film bzw. das Genre besser erfüllt hat. Lass dich also nicht von der Bewertung beeinflussen, sie zeigen nur, wie gut die Filme mir gefallen. Für die Einschätzung, ob auch du etwas mit dem Film anfangen kannst, ist der Inhalt der Filmkritik aussagekräftiger. Ich verlinke bei den Filmen die jeweiligen Filmseiten auf uncut.at, wo du neben weiteren Informationen zu den Filmen in den meisten Fällen auch noch weitere Kritiken anderer Filmfans findest.

So finster die Nacht (2008)

Originaltitel: Låt den rätte komma in
Regie: Tomas Alfredson (Schweden 2008)
Genre: Horror-Drama, Coming-of-age
Dauer: 115 Min
FSK: 16

Kurzinhalt:

Ein jugendlicher Aussenseiter freundet sich mit einer Vampirin an.

Meine Meinung zum Film: düster-schön

„So finster die Nacht“ präsentiert die schaurig-schöne Geschichte über die Beziehung, die sich zwischen einem jungen Außenseiter und einem junggebliebenen Vampir entspinnt, zurückhaltend, kühl, und dennoch eindringlich. Einen starken Kontrast zur kindlichen Unschuld von Oskar und Eli, den zarten Gefühlen und zur ruhigen Inszenierung bildet die blutige Gewalt, die unter der Oberfläche brodelt und vereinzelt durch diese hindurchbricht.
Neben Geschichte und Inszenierung verdienen auch die beiden jungen Hauptdarsteller Lob für ihre Darstellung.

Meine Bewertung: 90/100

Filminfos: https://www.uncut.at/movies/film.php?movie_id=4596

Interview mit einem Vampir (1994)

Originaltitel: Interview with the Vampire
Regie: Neil Jordan (USA 1994)
Genre: Gothic-Horror/Drama
FSK: 16
Dauer: 123 Min

Kurzinhalt:

Vampir Louis erzählt einem Reporter von seinem Leben nach dem Tod.

Meine Meinung zum Film: Gelungene Buchverfilmung

Die Buchvorlage von Anne Rice ist zwar eine sehr schöne, tiefgründige und melancholische Vampirgeschichte, allerdings nicht besonders spannend und streckenweise langatmig.
Dieses Problem löst der Film durch Komprimierung der Geschichte auf das Wesentliche, was ich positiv finde, auch wenn dies zu Lasten des Tiefgangs geht.

Ergebnis ist eine Buchverfilmung, die den Kern der Buchvorlage wiederspiegelt und die melancholische Atmosphäre bewahrt, aber deutlich dramatischer ist.

Toll inszeniert, opulent ausgestattet und sehr gut gespielt zählt “Interview mit einem Vampir” unter den klassischen Vampirfilmen für mich trotz vereinzelter inhaltlicher Schwächen nach wie vor zu einem der besten Genrevertreter.

Meine Bewertung: 90/100

Filminfos: https://www.uncut.at/movies/film.php?movie_id=2010

Blood & Sinners (2025)

Originaltitel: Sinners
Regie: Ryan Coogler (USA 2025)
Genre: Horror, Drama
Dauer: 131 Min
FSK: 16

Kurzinhalt:

Die kriminellen Zwillinge Smoke und Stack (Michael B. Jordan in einer Doppelrolle) kehren 1932 in ihre Heimat zurück, um einen Club für Schwarze zu eröffnen. Doch die Eröffnung wird zur blutigen Katastrophe.

Meine Meinung zum Film: Sehens- und hörenswerter Vampirfilm

Blood & Sinners ist ein wilder Genremix aus Südstaaten-Rassismusdrama, Gangsterfilm, Vampirhorror und Musikfilm.

Spannung verbindet sich mit Rassismuskritik und auch dem einen und anderen humorvollen Moment. Der Cast ist toll gewählt, die schauspielerische Leistung sehr gut. Dazu gibt es fantastische Blues-Musik, die unter die Haut geht.

Wer einen knallharten Vampirhorrorfilm erwartet, wird enttäuscht sein. Es fließt zwar eine Menge Blut, aber der Kampf gegen die Vampire nimmt nur einen verhältnismäßig kleinen Teil des Films ein. Wenn man bedenkt, dass das Hauptthema nicht der Kampf Lebende vs. Untote ist, sondern der Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung bzw. gegen Rassismus, ist dies nachvollziehbar. Der Trailer könnte bei dem einen oder anderen Vampirfan aber falsche Erwartungen wecken.

Der Film lässt sich Zeit, führt die Figuren und deren Lebensumstände in den Südstaaten Anfang der Dreißigerjahre ein, bis er mitten in der vor Lebensfreude nur so strotzenden und absolut hörens- und sehenswerten Eröffnungsfeier des Clubs in einen blutigen Showdown gipfelt.

Die Geschichte spielt vollständig während des Zeitraums von zwei Tagen und einer Nacht. Eine Post-Credits-Szene gewährt einen Blick in die Zukunft.

Ein paar Punkte Abzug gibt es für einige Ungereimtheiten im Verhalten der Vampire und für das enttäuschende Ende des Kampfes zwischen Mensch und Vampir. Da hätte ich mir von den Filmemachern eine originellere Lösung erwartet.

Der Film nimmt sich nicht zu bierernst und unterbricht die Dramatik immer wieder mal mit humorvollen Momenten.

Trotz ein paar Schwächen insgesamt ein sehr sehens- und hörenswerter Vampirfilm, der dem Genre neue Facetten hinzufügt.

Meine Bewertung: 85/100

Filminfos: https://www.uncut.at/movies/film.php?movie_id=20478

Byzantium (2012)

Originaltitel: Byzantium
Regie: Neil Jordan (USA/UK 2012)
Genre: Horror-Drama
Dauer: 118 Min
FSK: 16

Kurzinhalt:

Vampirin Clara und ihre jugendliche Tochter Eleanor, befinden sich seit 200 Jahren auf der Flucht. Um Eleanor zu schützen, erzählt Clara ihr nicht die ganze Wahrheit über die Gründe für die Flucht. Eleanor möchte sesshaft werden und leidet unter der ständigen Geheimniskrämerei und Isolation. Als sie sich in einen Menschen verliebt und den falschen Menschen von ihrer Vampirexistenz erzählt, holt die Vergangenheit sie und ihre Mutter endgültig ein.

Meine Meinung zum Film: Sehenswerter Vampirfilm abseits des Mainstreams

Nicht nur Clara verschweigt ihrer Tochter die vollständige Wahrheit über die Gründe ihrer Flucht, auch gegenüber den Zuseher:innen wird die Vergangenheit der beiden Vampirinnen erst im Lauf des Films durch eine Vielzahl von Rückblenden offenbart. Dieser ständige Wechsel zwischen den Zeitebenen trifft sicher nicht jedermanns Geschmack, ich finde aber, dass diese Erzählweise sehr gut zum Film passt.

Die Vampire haben in “Byzantium” eine von der altbekannten Vampir-Mythologie losgelöste eigene Entstehungsgeschichte, welche meiner Meinung nach ebenfalls sehr gut zur Geschichte passt.

Das Erzähltempo des Films ist über weite Strecken langsam, mit vielen ruhigen und dialoglastigen Passagen. Wer auf der Suche nach Horror-Spannung ist, ist bei diesem Film falsch. Auch die Handlung selbst bietet wenig Überraschungen, die Stärke des Films liegt in einem ganz anderen Bereich: in der Darstellung der Beziehung zwischen Mutter und Tochter, die vom Typ her grundverschieden sind und in der Aufarbeitung von Claras Lebensgeschichte.

Die toughe, temperamentvolle Clara, die als Sexarbeiterin den Lebensunterhalt für die beiden verdient, lebt ganz im Hier und Jetzt. Ihre Versuche, Eleanor zu beschützen, führen jedoch zu Einengung und Bevormundung. Selbst nach 200 Jahren sieht sie in ihrer Tochter mehr das schutzbedürftiges Kind als eine Erwachsene, die eigene Entscheidungen treffen kann. Die introvertierte, ruhige Eleanor, hingegen hadert mit ihrer Vampirexistenz und ihrer Einsamkeit und beschäftigt sich intensiv mit der Vergangenheit. Sie sehnt sich nach einer festen Heimat und danach, sich anderen Personen offenbaren zu können. Erst langsam beginnt sie, aus ihrer Passivitität auszubrechen und zu versuchen, sich von ihrer Mutter zu emanzipieren.

Eine wesentliche Rolle im Film spielen auch gesellschaftliche Themen, allen voran die Rolle von Frauen in patriarchalischen Gesellschaftsformen, aber auch der Umgang unserer Gesellschaft mit Sexarbeiterinnern und sexuelle Gewalt als Mittel des Machtmissbrauchs.

Die sich im Laufe des Films anbahnende, zarte Liebesgeschichte zwischen Eleanor und einem an Leukämie erkrankten menschlichen Jungen spielt nur eine Nebenrolle und dient hauptsächlich dazu, die Steine ins Rollen zu bringen.

Das Ende ist leider viel zu gestrafft. Dadurch wirken die zum Schluss getroffenen Entscheidungen der Figuren zu überstürzt. Auch die Action während dem Finale, welche einen starken Kontrast zum sonst eher ruhigen Film bildet, wirkt auf mich zu aufgesetzt. Es hätte dem Film gut getan, wenn er sich auch für das Ende die Zeit genommen hätte, wie er es für den Rest des Films getan hat.

Der Film ist melancholisch und emotional. Auch visuell ist er sehr ansprechend inszeniert. Nur die blutigen Wasserfälle, welche die Verwandlung von Mensch in Vampir an der “heiligen” Stätte begleiten, sind nicht nur technisch schlecht umgesetzt, sondern passen meiner Meinung nach auch nicht wirklich zum Rest des Films.

Die beiden Hauptdarstellerinnen erledigen ihren Job sehr gut. Vor allem Gemma Arterton als Clara ist eine Wucht!

Fazit: ein ruhiger, melancholischer, emotionaler und feministischer Vampirfilm abseits des Mainstreams. Nur das überstürzte Ende trübt den Filmgenuss etwas.

Sympathiebonus: Dass Clara als Deckname Carmilla wählt und ihr größter Widersacher Ruthven heißt, so dass es im übertragenen Sinn im Film zu einem Duell zwischen zwei der wichtigsten Vampirklassiker aus der Zeit vor Bram Stoker’s Dracula kommt.

Meine Bewertung: 85/100

Filminfos: https://www.uncut.at/movies/film.php?movie_id=7593

Blade (1998)

Originaltitel: Blade
Regie: Stephen Norrington (USA 1998)
Genre: Action, Horror
Dauer: 120 Min
FSK: 18

Kurzinhalt:

“Daywalker” Blade (Wesley Snipes) – halb Mensch, halb Vampir – jagt als Vampirjäger einen machthungrigen Vampir, der nichts geringeres als die Unterjochung der gesamten Menschheit plant.

Meine Meinung zum Film: Der coolste unter den Vampirjägern

Was dich bei diesem Film erwartet? Jede Menge Action, Übertreibung in allen Belangen, stylisch umgesetzte unterhaltsame Kämpfe (vergiss Realismus), literweise Blut und ein Vampirjäger, der die Coolness in Person ist – und das ganz ohne sexistische Sprüche.

Weitere Sympathiepunkte gibt es dafür, dass mit Blades väterlichem Mentor Abraham Whistler die Thematiken Krankheit und körperliche Einschränkungen zumindest am Rande angesprochen werden und Dr. Karen Jenson sich vom schutzbedürftigen Opfer zur hilfreichen Gehilfin mausert, die tatsächlich Einfluss auf die Handlung hat.

Die Anfangsszene in der Disco (“Blutdusche”) zählt nach wie vor zu meinen liebsten Vampirfilmszenen überhaupt. Aus dem finalen Kampf hätte man hingegen noch viel mehr herausholen können.

Die Special Effekts sind natürlich mittlerweile veraltet (wobei das “Aufblähen” der explodierenden Vampirkörper schon damals unfreiwillig komisch war), auf den Filmgenuss hat das aber wenig Einfluss. Der Film macht auch 27 Jahre nach Erscheinen noch ordentlich Spaß!

Meine Bewertung: 80/100

Filminfos: https://www.uncut.at/movies/film.php?movie_id=32

Durst – Thirst (2009)

Originaltitel: Bak-Jwi
Regie: Chan-wook Park (KOR 2009)
Genre: Horror-Drama
Dauer: 133 Minuten
FSK: 16

Kurzinhalt:

Um Gutes zu tun und der Menschheit zu helfen, nimmt der Pfarrer Sang-hyun an einem medizinischen Experiment teil, das gehörig schief geht: Alle Probanden außer ihm sterben, er wird zum Vampir und ist nun nicht nur abhängig von Menschenblut, sondern entwickelt auch sexuelle Gelüste und verliebt sich in die junge, von ihrer Familie unterdrückte Tae-ju, die in ihm die Rettung aus ihrem trostlosen Leben sieht.

Meine Meinung zum Film: Ungewöhnliche Vampirkost aus Südkorea

“Durst” ist ein Film der Gegensätze: Er verbindet

  • ruhige Szenen, wunderschöne, teils poetische Bilder und philosophische Fragestellungen mit viel Blut, expliziter Gewalt und Sex (erfrischenderweise ohne Hollywood’sche Weichzeichnung),
  • eine ernste Geschichte über innere Konflikte, Rache, Schuld und Sühne mit makabrem Humor, der zwischendurch in das Groteske abgleitet, sowie
  • Realismus mit übertrieben inszenierter Phantastik.
  • Dazu gibt es eine toxische Romanze, die zwischen sanften, manipulativen, leidenschaftlichen, grotesken und gewalttätigen Momenten wechselt.

Horrorfilm-Spannung kommt nicht auf, die Spannung des Films ist viel subtiler. Auch die Action hält sich in Grenzen. Ein paar Kürzungen wären sicher möglich gewesen, langweilig wurde mir aber nie. Während der Film über viele ruhige Momente verfügt, ist das Hin- und Herschwanken der beiden Hauptfiguren zwischen den einzelnen Emotionen teilweise zu rasant, um glaubwürdig zu wirken. Da der Film auch an anderen Stellen mit Überzeichnung arbeitet, finde ich dies jedoch nicht weiter störend. Allerdings enthält der Film einige problematische, misogyne Aspekte, die ich in einem aktuellen Film nicht dulden würde.

Meine Lieblingsszene [Spoiler]:Am besten gefällt mir das Mahjong-Spiel, in dem Tae-jus Adoptiv-/Schwiegermutter zu kommunizieren beginnt, sowie die darauf folgende “Jagd” durch das weiß angestrichene Gebäude. Toll umgesetzt!

Fazit: “Durst” ist ein ungewöhnliches, schräges, teilweise groteskes Horrordrama, das sicher nicht jedermanns Geschmack trifft. Für mich zählt es zwar nicht zu den besten, aber definitiv zu den interessantesten Beiträgen zum Vampirfilm”genre”. Feminismus-Preis gewinnt der Film jedoch keinen.

Meine Bewertung: 80/100

Filminfos: https://www.uncut.at/community/user_forumseintrag.php?movie_id=4697&user_id=3950

The lost boys (1987)

Originaltitel: the lost boys
Regie: Joel Schuhmacher (USA 1987)
Genre: Horror, Jugendfilm, Komödie
Dauer: 97 Min
FSK: 16

Kurzinhalt:

Der Jugendliche Sam zieht mit seiner Mutter und seinem älteren Bruder Michael in ein idyllisches Küstenstädtchen, in dem eine Vampir-Motorradgang ihr Unwesen treibt, deren Anführer Michael in seine Fänge bekommen will. Um seinen Bruder zu retten, muss sich Sam zusammen mit zwei Freunden den Vampiren entgegenstellen.

Meine Meinung zum Film: 80er Feeling pur

Die Handlung ist banal, die Spezialeffekten sind selbst unter Berücksichtigung des Filmalters trashig, zwischendurch habe ich mich wie in einer bizarren Parodie auf ein 80er-Jahre “Modern Talking” Musikvideo gefühlt, die wenigen weiblichen Figuren sind klassische damsels-in-distress, mit der Suche nach Logik fängt man am besten gar nicht erst an, … aber: der Film macht einfach Spaß! Er wartet mit ein paar sehr originellen Ideen auf, die Schauspieler:innen sind sichtlich mit Freude bei der Sache, Kiefer Sutherland ist zwar kein furchteinflößender, aber ein richtig cooler und charismatischer Vampirganganführer und wie die drei Jungs – Sam und zwei Mini-Rambos – sich den Vampiren entgegensetzen ist einfach nur goldig!
Und: “The lost boys” versprüht 80er-Feeling pur! Die Atmosphäre, die Ästhetik, die Musik, einfach alles schreit “Klischee 80er”. Danach will man am liebsten sofort in eine Zeitmaschine steigen und selbst als Teenager die 80er-Jahre erleben.

Fazit: Der Film ist zu recht Kult. Nicht aufgrund inhaltlicher Qualitäten, aber aufgrund des trashigen Spaßfaktors.

Meine Bewertung: 75/100

Filminfos: https://www.uncut.at/community/user_forumseintrag.php?movie_id=2588&user_id=3950

A Girl Walks Home Alone at Night (2014)

Originaltitel: A Girl Walks Home Alone at Night
Regie: Ana Lily Amipour (USA/IR 2014)
Genre: Phantastik, Drama, Romanze, Arthouse
Dauer: 99 Min
FSK: 12

Kurzinhalt:

In der iranischen Geisterstadt Bad City treffen ein junger Mann mit Geld- und Familienproblemen und eine junge Vampirin, die nachts auf Beutezug durch die Straßen streift und bevorzugt gewalttätige Männer tötet, aufeinander und entwickeln Gefühle füreinander.

Meine Meinung zum Film: ästhetisch und ruhig

In der iranischen Geisterstadt Bad City treffen ein junger Mann mit Geld- und Familienproblemen und eine junge Vampirin, die nachts auf Beutezug durch die Straßen streift, aufeinander und entwickeln Gefühle füreinander.

Der Film ist visuell sehr ansprechend produziert: in schwarz-weiß gehalten, mit passender musikalischer Untermalung und ruhigen, langen Kameraeinstellungen.

Sheila Vand spielt die mysteriöse, stille Vampirin mit einer gelungenen Mischung aus Schüchternheit, Unsicherheit und Bedrohung.

Inhaltlich geschieht jedoch verhältnismäßig wenig und es fehlt an einem Spannungsbogen, der sich durch den Film zieht. Das Erzähltempo ist sehr langsam. Dadurch ist der Film über weite Strecken eher langatmig. Das Ende ist mir hingegen zu abrupt und zu offen.

Kurz: ein sehr ruhiger, subtiler und poetischer Film, der visuell und musikalisch top umgesetzt ist, mit Symbolik spielt und einen feministischen Unterton hat, aber streckenweise leider zu langatmig geraten ist.

PS: Für Katzenfans gibt es einen vierbeinigen Nebendarsteller.

Meine Bewertung: 70/100

Filminfos: https://www.uncut.at/community/user_forumseintrag.php?movie_id=9540&user_id=3950

Feinfühlige Vampirin sucht lebensmüdes Opfer (2023)

Originaltitel: Vampire humaniste cherche suicidaire consentant
Regie: Ariane Louis-Seize (Kanada 2023)
Genre: Komödie, Drama, Fantasy, Coming-of-age
Dauer: 90 Min.
FSK: 16

Kurzinhalt:

Ein Ereignis während ihrer Kinder-Geburtstagsparty traumatisiert die junge Vampirin Sasha so sehr, dass die Ermordung von Menschen bei ihr fortan Mitgefühl auslöst. Als sie auch als Jugendliche noch das Töten verweigert, greifen ihre Eltern zu einer neuen Erziehungsmethode: Sie stellen die Blutkonserven-Lieferung ein und schicken Sasha zu ihrer mordlustigen Cousine, welche ihr das Töten beibringen soll. Doch Sascha würde lieber sterben, als einen Menschen zu ermorden.

Der einsame Jugendliche Paul wird von Mitschülern gemobbt und spielt mit Suizidgedanken.

In einer Selbsthilfegruppe für depressive und suizidgefährdete Personen lernen sich Sasha und Paul kennen. Paul sieht seine Chance, seinem Tod einen tieferen Sinn zu geben und bietet sich Sasha als freiwilliges Opfer an.

Meine Meinung zum Film: nicht ganz so feinfühlig, wie erhofft

Der Film versucht eine Gradwanderung zwischen Komödie und Drama und behandelt dabei ernste Themen wie Depression, Suizid, Mobbing und Trauma. Trotz vieler humorvoller Momente überwiegt der ernste Grundton. Der Versuch, die schweren Themen leichtfüßig darzustellen, ohne sie zu verharmlosen, gelingt nur bedingt. Der Film ist oberflächlicher als erhofft und macht es sich in einigen Belangen zu einfach. Das Ende ist ebenfalls viel zu glatt.

Positiv fallen hingegen die Darstellung von Sara Montpetit als Sasha und ihr Zusammenspiel mit Félix-Antoine Bénard als Paul auf. Die Chemie zwischen Sasha und Paul passt und die sich langsam zwischen ihnen entspinnende Freundschaft ist nachvollziehbar dargestellt. Die sympathischste Szene des Films (Stichwort: Sashas Zimmer/Musik) kommt ohne große Worte aus und zeichnet sich durch einen wunderbaren Mix aus Unbeholfenheit, Schüchternheit und Vertrautheit aus. Von solchen Szenen hätte ich mir mehr gewünscht.

Vereinzelt gibt es auch intensivere Momente (Stichwort: Hotel), leider sind diese nur spärlich gesät.

Fazit: “Feinfühlige Vampirin sucht lebensmüdes Opfer” ist eine inhaltlich interessante, melancholische coming-of-age-Vampirgeschichte, die sich bemüht, schwere Themen humorvoll zu behandeln, über weite Strecken jedoch zu oberflächlich ist. Nett anzusehen war der Film trotzdem.

Meine Bewertung: 70/100

Filminfos: https://www.uncut.at/movies/film.php?movie_id=20111

From Dusk Till Dawn (1996)

Originaltitel: From Dusk Till Dawn
Regie: Robert Rodriguez (USA 1996)
Genre: Horror, Splatter
Dauer: 108 Min
FSK: 18

Kurzinhalt:

Ein Verbrecher-Duo auf der Flucht entführt einen Priester + Kinder & landet in einem Stripclub voller Vampire.

Meine Meinung zum Film: absurder Splatter Spaß

Tarantino gibt den unberechenbaren Klischee-Psychopathen, Clooney ist das charismatische Gewissen des Verbrecherbrüder-Duos. Und Salma Hayeks Schlangentanz als Vampirin Santanico Pandemonium ist wohl eine der berühmtesten Szenen des Films.

Trotz des plötzliche Genrewechsel in der Mitte des Films von (eher langsamen) Gangster-Roadmovie zu (actionreichem) Vampir-Splatter, gibt es einige Dinge, die sich durch den ganzen Film ziehen – etwa übertriebene Gewaltdarstellungen, trockene Sprüche, schwarzer Humor & eine gewisse Schwerfälligkeit. Wie so oft, wenn Tarantino seine Finger im Spiel hat, hätte die ein oder andere Straffung dem Film gut getan.

Highlight ist das Massaker im Stripclub in der zweiten Hälfte des Films. Der Kampf beginnt als trashig-unterhaltsame Gewaltorgie, gegen Ende geht ihm aber die Luft aus & wirkt er zu bemüht in die Länge gezogen. Spannung kommt selten auf, der Fokus des Kampfes liegt vielmehr auf blutigem Humor, dem Zelebrieren von Splatter-Effekten & originell-bizarren Vampir-Metamorphosen & absurden Ideen. Wer das mag, wird gut unterhalten.

Obwohl die Gliedmaßen nur so durch die Luft fliegen, fließt verhältnismäßig wenig Blut, da die Vampire statt mit Blut mit einer Art grün-schwarzem Schleim gefüllt sind. Das finde ich schade, da dadurch die blutige Vampirfilm-Ästhetik verloren geht & der Film mehr in Richtung Monstersplatter statt Vampirsplatter geht.

Kostüme & Spezialeffekte sind nicht so gut gealtert, aber der Film hat fast 30 Jahre auf dem Buckel, da ist mit technischen “Alterserscheinungen” zu rechnen.

Weder damals noch heute schön sind natürlich die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen, Ableismus, diskriminierende & sexistische Äußerungen & Objektifizierung von Frauen. Der Film ist ein Paradebeispiel für den „Male Gaze“ & die sexistische Zweiteilung von Frauen in die Stereotype „Heilige“ und „H*ren“. Moderne Vampirfilme zeigen zum Glück öfter ein differenzierteres Bild von Frauen & Vampirinnen.

Unterhaltsam ist „from dusk till dawn“ dennoch.

Meine Bewertung: 70/100

Filminfos: https://www.uncut.at/community/user_forumseintrag.php?movie_id=823&user_id=3950

Only Lovers Left Alive (2013)

Originaltitel: Only Lovers Left Alive
Regie: Jim Jarmusch (USA 2013)
Genre: Drama, Romanze, Arthouse
Dauer: 122 Min.
FSK: 12

Kurzinhalt:

Der schwermütige, sensible Vampir Adam und die ebenso sensible Vampirin Eve sind schon seit Jahrhunderten ein Liebespaar und leben zurückgezogen auf unterschiedlichen Kontinenten. Als Eve merkt, dass es Adam psychisch nicht gut geht, macht sie sich auf den Weg zu ihm. Die traute Zweisamkeit wird jedoch bald von Eves chaotischer Schwester Ava durchbrochen.

Meine Meinung zum Film: schön, zärtlich, ruhig, langsam, Geschmacksache

Die Handlung des Films ist minimalistisch und dient nur als Hintergrund für die Porträtierung der Beziehung zwischen Adam und Eve, zwei sensiblen Seelen, die mit Trauer beobachten, wie die Zombies (ja, das sind wir Menschen) die Welt an die Wand fahren. Tilda Swinton und Tom Hiddleston spielen fantastisch, und so liebevoll und zärtlich, wie Eve und Adam miteinander umgehen, zählen sie für mich zum Film-Traumpaar schlechthin. Optisch ist der Film sehr schön umgesetzt, auch für die Ohren hat er einiges zu bieten. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Anspielungen auf Kultur, Literatur, Musik und Geschichte und Kritik an der Lebensweise der Menschen und ein bisschen subtilen Humor.

Inhaltlich passiert jedoch sehr wenig und das Wenige, was passiert, wird sehr langsam und ruhig erzählt. Auch wirft der Film mehr Fragen auf, als er beantwortet. Damit kann man entweder etwas anfangen und den Film als ungewöhnlichen Beitrag zum Vampir”genre” weit abseits des Mainstreams würdigen und sich am Schauspiel und den Anspielungen erfreuen (wie ich), oder man langweilt sich zu Tode (wie mein Mann, dessen vernichtendes Urteil wie folgt lautet: “ein sinnloser, langweiliger Film, in dem nichts passiert”).

Meine Bewertung: 70/100

Filminfos: https://www.uncut.at/movies/film.php?movie_id=8164

30 days of night (2007)

Originaltitel: 30 days of night
Regie: David Slade (USA 2007)
Genre: Horror
Min: 113
FSK: 18

Kurzinhalt:

Während dreißigtägiger Dunkelheit fällt eine Horde Vampire in einen abgeschiedenen Ort in Alaska ein.

Meine Meinung zum Film: Toller Beginn, durchschnittlicher Hauptteil, katastrophales Ende

Der Film beginnt vielversprechend: Wie die Vampire zuerst den Ort von der Aussenwelt abschneiden und in der Folge über die Einwohner herfallen, ist spannend und kompromisslos inszeniert. Die Atmosphäre ist düster und bedrohlich, auch visuell ist der Film sehr gut umgesetzt. Im Laufe des Films wird die Geschichte jedoch etwas repetitiv,was zu Lasten der Spannung geht.

Die Grundidee hat großes Survivialhorror-Potential, leider wird dieses nicht voll ausgeschöpft. Es gibt zwar ein paar sehr tragische und intensive Momente, aber die Filmemacher hätten noch viel mehr aus der Idee herausholen können. Würde nicht regelmäßig die Zahl der verstrichenen Tage eingeblendet werden, könnte man als Zuseher:in glatt vergessen, dass die Belagerung durch die Vampire mehrere Wochen lang dauert.

Die Vampire – allen voran Danny Huston als ihr Anführer – sind tolle Antagonisten: bedrohlich, furchteinflößend, und das, obwohl sie sich streckenweise recht passiv verhalten. Die Menschen sind – trotz solider Schauspielleistung – hingegen recht austauschbar, die meisten Tode haben mich emotional nicht berührt.

Der Film ist recht hart, spart nicht an Brutalität und verzichtet auf jegliche Ironie, gleitet jedoch vereinzelt in unfreiwillige Komik ab (Stichwort: Kopf + Axt). Auch wer nach Logiklöchern sucht, wird schnell fündig werden.

Und das Ende? Bis auf die letzten paar Minuten ist der Film solider Vampirhorror-Durchschnitt. Doch die letzten paar Minuten sind eine einzige Katastrophe, deren Kitsch in völligem Kontrast zum restlichen Film steht.

Fazit: Ein solider, schonungsloser Vampir-Horrorfilm, der spannend beginnt, mit der Zeit aber etwas repetitiv wird und das Potential der Grundidee nicht voll ausschöpft. Die letzten Filmminuten ignoriert man besser.

Meine Bewertung: 65/100

Filminfos: https://www.uncut.at/community/user_forumseintrag.php?movie_id=3131&user_id=3950

Nosferatu – Der Untote (2024)

Originaltitel: Nosferatu
Regie: Robert Eggers (USA/CZ 2024)
Genre: Gothic-Horror
Dauer: 144 Min
FSK: 16

Kurzinhalt:

Neuinterpretation des Vampir-Klassikers aus 1922: Ein uralter Vampir hat es auf eine junge Frau abgesehen.

Meine Meinung zum Film: optisch schöne Neuinterpretation mit vielen Schwächen

Setting und Kostüme sind toll umgesetzt und versprühen Gothic-Stimmung pur. Allerdings ist mir der Film zu sehr auf Hochglanz poliert, was meiner Meinung nach nicht gut zur altmodischen Geschichte passt und den Blick darauf lenkt, wie sehr aus der Zeit gefallen die Story eigentlich ist.

Die Geschichte ist sehr dramatisch mit teils schwülstiger Musik inszeniert, leider wird hierbei jedoch viel zu dick aufgetragen. Durch diese Übertreibung der Dramatik verliert diese ihre Wirkung. Über weite Strecken hat mich der Film emotional völlig kalt gelassen.

Inhaltlich lehnt sich die Neuinterpretation zwar an das Original an, nimmt jedoch auch einige Änderungen vor und führt eigene Ideen ein. Manche dieser Neuerungen sind gelungen, andere nicht.

Am meisten stört mich die Einführung von Prof. Albin Eberhart von Franz als neuen Charakter. Durch diese Figur wird die Bedeutung von Ellen für die Handlung gegenüber dem Originalfilm geschmälert, was zu dem bizarren Ergebnis führt, dass die Neuverfilmung in Bezug auf die Figur der Ellen altmodischer ist als das Original aus 1922. Das von Graf Orlok in der Neuverfilmung an Ellen gestellte Ultimatum erhöht zwar die Spannung, mindert aber durch die Erhöhung des Drucks auf Ellen ebenfalls die Bedeutung ihrer finalen Entscheidung.

Eine weiteres Problem, das ich mit dem Finale habe: [Spoiler]Eine weitere Problematik liegt in der Formulierung “Du akzeptierst es aus freiem Willen?” Zwar spricht auch der Originalfilm davon, dass die sich opfernde Frau dem Vampir ihr Blut “sonder Zwang” anbieten müsse, damit dieser den 1. Hahnenschrei vergisst und trifft Ellen ihre Entscheidung natürlich nicht “freiwillig”, sondern sieht keine andere Wahl, um ihrem Geliebten das Leben zu retten und Nosferatu zu vernichten, der Zwang geht jedoch nicht direkt von Graf Orlok aus, sondern von der Gesamtsituation. Der neue Film geht jedoch noch einen Schritt weiter: Diesmal ist es Graf Orlok persönlich, der ihr droht, ihren Geliebten zu töten, wenn sie sich ihm nicht hingibt, wodurch der Zwangsaspekt verschärft wird. Dass er Ellen im Finale dann fragt, ob sie ihre Unterwerfung “aus freiem Willen” akzeptiert, ist eine Verhöhnung des freien Willens und problematische Verharmlosung von Zwang bzw. psychischer Gewalt.

Als Fan des Originals freut es mich besonders, dass so manche meiner Lieblingsdetails aus dem Originalfilm (zB Katze, “getötete” Blumen) übernommen wurden. So manche andere meiner Lieblingsdetails (zB Verweise auf die Brutalität der Natur) sind leider weggefallen. Das Spiel mit den Schatten wird zwar übernommen, verfehlt aber seine Wirkung. Diese Methodik hat perfekt zum Stummfilm gepasst, in einem modernen Film, dem alle Möglichkeiten der Technik offenstehen und der diese auch nutzt, wirkt sie jedoch fehl am Platz.

Warum aus Ellens Schlafwandelei eine Besessenheit à la “Der Exorzist“ gemacht wurde, ist mir schleierhaft. Auf mich wirken diese Anfälle als zu bemüht eingearbeitete “Schockeffekte”. Schlafwandeln passt meiner Meinung nach besser zu Ellens Schwermütigkeit.

Und jetzt zum Schwierigsten: Graf Orlok persönlich. Ich liebe Max Schreck als Nosferatu! Er hatte einerseits etwas Unheimlich-Gruseliges an sich, andererseits hatte ich Mitleid für diese arme, ausgestoßene Kreatur, die doch auch nur Überleben will. Der Graf Orlok der Neuverfilmung ist um einiges monströser und wirkt bösartiger und gefährlicher als der ursprüngliche Graf Orlok. Allerdings fehlt ihm der Charakter, die Eigenwilligkeit, die den Original-Grafen ausmachte. Für mich ist er in der Neuverfilmung bloß ein weiterer Film-Bösewicht unter vielen, der keinen bleibenden Eindruck hinterlässt. Seine tiefe Stimme finde ich passend, das schwere Atmen jedoch eher irritierend. (Ich habe die deutsche Synchronisation gesehen). Auch mit anderen Details seines Erscheinungsbildes (insbes der Schnurrbart und die kaum sichtbaren Zähnchen) kann ich mich nicht anfreunden. Es spricht nichts dagegen, die Figur des Graf Orlok in Neuverfilmungen optisch zu ändern, zumal der Original-Nosferatu in dieser auf Hochglanz polierten Verfilmung sicher völlig fehl am Platz gewirkt hätte. Aber warum werden manche Äusserlichkeiten geändert, aber rassistische und antisemitische Stereotype nicht nur übernommen, sondern teils sogar noch verstärkt? Wenn die Figur schon geändert wird, hätte ich mir gewünscht, dass zumindest eine zeitgemäße Adaption vorgenommen wird, anstatt veraltete negative Stereotype unreflektiert wiederzugeben.

Besonders enttäuschend finde ich die Schlussszene. [Spoiler zur Schlussszene] Nicht nur stört mich die Herausarbeitung des Vergewaltigungsaspekts, sondern auch die Art und Weise von Nosferatus Tod. Die Originalverfilmung hat durch das Zum-Staub-verfallen von Graf Orlok im Sonnenlicht einen der bekanntesten Mythen um Vampire geschaffen. Sogar Dracula wird noch heute häufig mit diesem Mythos verbunden. Wäre Eggers’ Film eine völlig eigenständige Neuinterpretation des Stoffes, hätte ich es zwar schade gefunden, dass Graf Orlok durch die Sonne zwar stirbt, aber nicht zu Staub zerfällt, aber hätte es als künstlerische Entscheidung abgetan. Aber Eggers zitiert den Originalfilm mehrfach (siehe zB das oben genannte Zitat zum Blumenstrauß, den Thomas Ellen schenkt). Dass derartige nebensächliche Aspekte – teils wortwörtlich – übernommen werden, aber einer der aus filmhistorischer Sicht wichtigsten Aspekte, der ein ganzes Genre geprägt hat – das zu-Staub-verfallen des Vampirs im Sonnenlicht – ignoriert wird, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Fazit: “Nosferatu” ist eine auf Hochglanz polierte, oberflächliche Neuinterpretation eines Klassikers. Optisch schön umgesetzt mit passendem Gothic-Flair, allerdings in vielen Belangen zu übertrieben, um ihn ernst zu nehmen. Je länger man sich mit dem Film beschäftigt, desto mehr Mängel fallen auf.

Meine Bewertung: 50/100

Filminfos: https://www.uncut.at/movies/film.php?movie_id=17175

Abigail (2024)

Originaltitel: Abigail
Regie: Matt Bettinelli-Olpin, Tyler Gillett (USA 2024)
Genre: Action-Horror/Splatter meets schwarze Komödie
Dauer: 109 Minuten
FSK: 16

Kurzinhalt:

Eine Gruppe Krimineller erhält den Auftrag, eine 12-jährige Balletttänzerin zu entführen und die 24 Stunden bis zur Lösegeldübernahme auf sie aufzupassen. Blöd nur, dass sich das Mädchen als sadistische Vampirin entpuppt.

Meine Meinung zum Film: Unterschätze nie nette, kleine Mädchen …

Eine Gruppe Krimineller erhält den Auftrag, eine 12-jährige Balletttänzerin zu entführen und die 24 Stunden bis zur Lösegeldübernahme auf sie aufzupassen. Blöd nur, dass sich das Mädchen als sadistische Vampirin entpuppt.

Eine anspruchsvolle Geschichte wird angesichts dieses Inhalts vermutlich niemand ernsthaft erwarten. Der Film macht auch keinen Hehl daraus, sich (ausschließlich!) an Fans seichter Splatter-Unterhaltung zu wenden. Ob diese auf ihre Kosten kommen? Darüber sind sich mein Mann und ich uneinig.

Zuerst zu meiner Meinung:

Die Geschichte klingt nach einem blutig-unterhaltsamen Mix aus “Kevin allein zu Haus”, “Ene mene muh, der nächste Tote der bist du”-Slashern wie man sie aus Zeiten der Teenie-Horrorfilme kennt und Vampirhorror. Auch beworben wird der Film meist als blutiger Mix zwischen Horror, Action, Splatter und Humor. Leider erfüllt er diese Erwartungen nur bedingt. Für einen ernst zu nehmenden spannenden Film ist er viel zu klischeehaft, vorhersehbar und nicht spannend genug. Für eine Komödie hingegen ist er trotz ein paar Schmunzelmomenten nicht lustig genug. Klischees werden nicht humorvoll zerlegt, sondern bloß wiedergegeben. Dazu kommt, dass das Verhalten der Gangster einfach nur zum Haare raufen ist. “Warum?” ist die Frage, die ich mir während des Films am häufigsten gestellt habe. “Warum? Warum tut ihr das?” Falls dieser Aspekt witzig hätte sein sollen, ist der Humor nicht bis zu mir durchgedrungen (und wären wir wieder beim selben Problem wie bei den anderen Klischees: Klischees einfach nur wiederzugeben ist noch keine Parodie. Humorvolle Szenen sollen zu Lachen führen, nicht zu Augenverdrehen). Auch die Kräfte der Vampirin werden widersprüchlich eingesetzt (Und nicht alles lässt sich mit “Da hat sie halt nur so getan, als sei sie schwächer” erklären). Und wenn man erstmal anfängt, nach Logiklöchern zu suchen, findet man schnell noch einige mehr. Auch von den Splatter-Effekten hatte ich mir mehr erwartet.

Das finde ich schade, da die dem Film zugrunde liegende Idee der mörderischen, kleinen, unschuldig wirkenden Ballerina, die ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihren Entführern spielt, durchaus Splatterfun-Potential hat. Zwei Szenen (Stichwort: Tänze) gingen auch in die Richtung, auf die ich gehofft hatte, aber selbst aus diesen beiden Szenen hätte man noch weit mehr herausholen können. Ebenso aus den Kämpfen. Und warum noch im Jahr 2024 mit diskriminierenden Schimpfwörtern herumgeworfen werden muss, ist mir sowieso ein Rätsel.

Um mit etwas Positivem abzuschließen: Das Finale hat die Ehre des Films doch noch so halbwegs gerettet, hatte sogar eine Überraschung parat, die sich nicht bereits in den ersten Filmminuten abgezeichnet hat, und war durchaus unterhaltsam.

Und mein Mann? Der hat den Film noch in derselben Woche ein zweites Mal angeschaut, weil er ihm so gut gefallen hat. Das unlogische Verhalten der Gangster und die Vorhersehbarkeit hat er zwar ebenfalls kritisiert, aber hat den Unterhaltungswert für ihn nicht gemindert.

Meine Bewertung: 45/100

Filminfos: https://www.uncut.at/movies/film.php?movie_id=19133

2. Vampirfilmklassiker vor 1960

Auch die drei Klassiker schlechthin aus den Anfängen der Vampirfilmgeschichte habe ich heuer einem Rewatch unterzogen. Diese Filme habe ich jedoch bewusst aus dem vorstehenden Ranking herausgehalten, da ich es schwierig finde, derart alte Filme mit den selben Maßstäben zu beurteilen wie aktuelle und mit diesen in Konkurrenz zu setzen. Daher bekommen sie einen Extraplatz in meiner Aufzählung. Sortiert sind die drei Filme chronologisch nach Entstehungsdatum, wobei Nosferatu mein Favorit unter den Dreien ist.

Nosferatu, eine Symphonie des Grauens (1922)

Originaltitel: Nosferatu, eine Symphonie des Grauens
Regie: F.W. Murnau (D 1922)
Genre: Horror (Stummfilm)
Dauer: 94 Min
FSK: 12

Kurzinhalt:

Makler Hutter erhält den Auftrag nach Transsilvanien zu reisen, um den Verkauf auf eines Gebäudes in seiner Heimatstadt an einen mysteriösen Graf Orlok abzuschließen. Als er erkennt, dass der Graf ein Vampir ist und es auf seine Frau Ellen abgesehen hat, ist es bereits zu spät: Graf Orlok befindet sich bereits auf dem Weg in Hutters Heimat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Meine Meinung zum Film: Graf Orlok – der bessere Dracula

Die Anzahl der Dracula-Verfilmungen ist gefühlt endlos. Der große Vorteil daran, dass der Graf alle paar Jahre erneut aus seinem Sarg klettert, ist, dass man mit seinen Verfilmungen die technische Entwicklung des Films miterleben kann. Die allererste Verfilmung aus 1921 (Drakula halála) gilt leider als verschollen. Und so ist es nicht Graf Dracula, sondern Graf Orlok, der in der ersten großen (inoffizielle) Adaption von Bram Stokers Buch auf der Leinwand in Aktion tritt. Und ganz ehrlich? Obwohl ein Stummfilm, kommt an Nosferatu keiner der nachfolgenden offiziellen Draculas ran.

Natürlich kann der Film mit dem, was wir heutzutage unter Spannung verstehen, nicht mithalten. Aber er wurde mit den damals zur Verfügung stehenden Filmtechniken so gut umgesetzt, dass der Film auch heute noch interessant anzusehen ist. Anstatt auf Horror-Effekte setzt der Film auf subtile Spannung.

Graf Orlok tritt zwar nur in verhältnismäßig wenigen Szenen in Erscheinung, hinterlässt aber trotzdem einen bleibenden Eindruck und prägt den Film. Obwohl als furchteinflößender Vampir konzipiert, erweckt der Film in mir stets auch Mitleid für diese missverstandene Kreatur.

Die Abwandlung des Vampirmythos dahingehend, dass Sonnenlicht tödlich ist, hat das Vampirgenre geprägt und sogar Einfluss auf spätere Dracula-Verfilmungen (im Buch schwächt Tageslicht Dracula zwar, aber tötet ihn nicht).

Die Licht/Schatten-Szenen sind auch aus heutiger Sicht noch gelungen. Die inhaltlichen Änderungen gegenüber Bram Stokers Geschichte wirken sich positiv auf den Film aus.

Die eingestreuten Anspielungen auf die Brutalität der Natur gefallen mir sehr gut. Angesichts der Corona-Pandemie finde ich auch den Umgang mit der Pest-Bedrohung, als welche Nosferatus Treiben von den Menschen fehlinterpretiert wird interessant (Quarantäne, Schuldsuche beim Aussenseiter, etc).

Hutter und Ellen sind lebhafter, emotionaler, liebevoller und mir als Paar sympathischer als die farblosen, steifen Mina und Jonathan aus der Kult-Dracula Verfilmung aus 1931.

Was ich anfangs ungewohnt fand, aber vermutlich dem damaligen Stand der Technik geschuldet ist, ist, dass es im Film auch nachts hell ist, wodurch einige Szenen weniger düster wirken als sie sein sollten.

Sympathiepunkte gibt es hingegen dafür, dass es nicht die Männer sind, die die hilflose, passive Frau vor dem Vampir retten, sondern dass Ellen selbst aktiv wird, in der Hoffnung, ihren Mann und das Dorf zu retten. Dass eine Katze einen Gastauftritt hat, ist das i-Tüpfelchen für mich.

Filminfos: https://www.uncut.at/movies/film.php?movie_id=4236

Dracula (1931)

Originaltitel: Dracula
Regie: Tod Browning (USA 1931)
Genre: Horror
Dauer: 75 Min
FSK: 12

Kurzinhalt:

Makler Renfield reist nach Transsilvanien, um den Verkauf einer Londoner Immobilie an Graf Dracula abzuschließen und wird von diesem versklavt. Zurück in London wird Renfield in eine Psychiatrie gesperrt und Dracula findet gefallen an der Tochter des Leiters der Psychiatrie, Mina und deren gute Freundin Lucy. Erst Professor Van Helsing erkennt Draculas wahres Wesen und will seinem Treiben ein Ende setzen.

Meine Meinung zum Film: fangzahnlos zum Kult-Grafen

Während Nosferatu aus 1922 als Stummfilm noch mit Musik untermalt war, kommt die vorliegende Dracula Verfilmung, welche aus den Anfängen des Tonfilms stammt, fast vollständig ohne Filmmusik aus. Stattdessen bilden Hintergrundgeräusche die akustische Kulisse (Wolfsgeheul, Nachtvögel, Wellenrauschen, Holzknarren, …).

Inhaltlich wandelt der Film die Buchvorlage stark ab. Ich hab irgendwo gelesen, dass ein Theaterstück über Dracula die eigentliche Vorlage für den Film war. Größtenteils spielt die Geschichte in einem Sanatorium in London, was ich schade finde, da damit das atmosphärische Potential von Draculas Schloss verspielt wird. Die Szene mit Dracula und Renfield im Schloss des Grafens zu Beginn des Films ist die mit Abstand beste und atmosphärischste Szene des Films.

Der Vampirbiss wird in keiner einzigen Szene gezeigt. Die Kamera blendet stets weg, noch bevor sich Dracula mit seinem Kopf dem Hals einer Dame auch nur nähert. Damit (sowie auch bezüglich des Umgangs von Mina und Hutter untereinander und der Passivität der Frauen) ist der Film konservativer als der fast 10 Jahre ältere Nosferatu, in welchem der Vampirbiss zwar ebenfalls nicht explizit gezeigt wird, aber man Graf Orlok zumindest an Ellens Hals sieht.

Spannend finde ich, dass man in der Dracula-Verfilmung aus 1931 kein einziges Mal Draculas Fangzähne sieht, dass es also ausgerechnet ein “vampirzahnloser” Dracula ist, der zum Inbegriff der Darstellung des Graf Dracula wurde.

Bela Lugosis Schauspiel ist gewöhnungsbedürftig und theatralisch, hat ihm aber Kultcharakter eingebracht und das Bild, das wir heute von Graf Dracula haben, geprägt, wie kein anderer Schauspieler nach ihm. Sein Dracula ist ein mysteriöser Gentleman, der seine Interessen mit Charme und geistiger Manipulation durchsetzt.

Dracula und Renfield (dessen Darsteller die theatralische Darstellung noch weiter überspitzt) sind auch die einzigen Charaktere, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Mina und Jonathan bleiben farblos und als Pärchen langweilig. Im Vergleich zu Nosferatu aus 1921, in dem sich Ellen und Hutter sogar küssen durften, wirkt die Dracula-Verfilmung prüde und konservativ. Den steifen Jonathan hätte man genauso gut ganz aus dem Film schneiden können. Da seine Rolle für den Verlauf der Geschichte irrelevant ist, würde er nicht einmal abgehen. Mina ist die typische, hilflose damsel in distress.

Und Van Helsing? Der schafft beinahe das Kunststück, Dracula zu Tode zu reden. Seine ständigen Analysen zerstören den Mythos um den Grafen. Dadurch, dass er Dracula so schnell durchschaut und fast durchgehend die Oberhand über die Situation behält (bzw. in den seltenen Fällen, in denen sich das Blatt zugunsten von Dracula zu drehen scheint, sofort wieder die Oberhand gewinnt), wird dem Film Spannungspotential genommen.

Insgesamt ist der Film – abgesehen von seiner unbestreitbaren vampirfilmhistorischen Bedeutung – in erster Linie wegen Bela Lugosi als (fangzahnloser) Dracula und Dwight Frye als Renfield sowie der wunderbar atmosphärischen Anfangsszene im Schloss sehenswert.

Filminfos: https://www.uncut.at/movies/film.php?movie_id=4233

Dracula (1958)

Originaltitel: Dracula
Regie: Terence Fisher (GB 1958)
Genre: Horror
Dauer: 83 Min
FSK: 12

Kurzinhalt:

Vampirjäger Harker reist nach Transsilvanien, um Dracula zu vernichten, scheitert jedoch. Aus Rache reist Dracula in Harkers Heimat, um dessen Verlobte Lucy zu verwandeln. Als Lucy immer kränker wird, ziehen deren Bruder Arthur und dessen Frau Mina Dr. van Helsing zu Rate.

Meine Meinung zum Film: Nach Lugosi nun Lee
Die Filmmusik ist wunderbar dramatische, typische 80er-Jahre Horrorfilm-Musik. Draculas Schloss hingegen ist eine Enttäuschung. Im Gegensatz zum Schloss aus der Verfilmung aus 1931 hat die Behausung des Grafens in der Verfilmung aus 1958 keinerlei düstere Atmosphäre. Auch Dracula wirkt bei seinem ersten Auftreten im Schloss trotz musikalischer Begleitung weit weniger mysteriös als Bela Lugosi bei seinem ersten Erscheinen im Schloss.

Auch in dieser Verfilmung wird Stoker’s Geschichte sehr frei und mit vielen inhaltlichen Änderungen interpretiert. Mir gefällt der Inhalt der 58-er Version jedoch besser als die der 31-er Verfilmung.

Im Gegensatz zu Lugosi’s Gentleman-Interpretation ist Lee’s Dracula brutaler und impulsiver. Er setzt seinen Willen mit Gewalt statt mit Charme und geistiger Manipulation durch und hat eine bedrohlichere Ausstrahlung als Lugosi. Im Gegensatz zu Lugosi darf Lee’s Dracula auch tatsächlich seine Vampirzähne präsentieren. Mit ausgefahrenen Zähnen und blutverschmiertem Gesicht kommt er dem, was ich unter Dracula verstehe, schon näher. Den Vampirbiss an sich bekommt man auch in dieser Verfilmung nicht zu Gesicht, aber zumindest sieht man, wie bereits in Nosferatu, die Bisswunden und zumindest Draculas Braut darf sich einem Hals sehr weit nähern, bevor fort geblendet wird.

Obwohl Dracula auch in diesem Film nur in wenigen Szenen in Erscheinung tritt, hinterlässt er einen starken Eindruck. Er und Van Helsing sind die tragenden Figuren des Films, es macht Spaß ihnen zuzusehen.

Während Van Helsing in der 31-er Verfilmung ein schon mit fast kindlicher Neugier ausgestatteter Intellektueller war, ist er im 58-Film härter und schreckt auch vor körperlichen Auseinandersetzungen nicht zurück. Da er diesmal nicht der “docsplainende” Alleswisser ist und nicht er, sondern Dracula über weite Strecken des Films die Oberhand hat, ist der Film etwas spannender als die Verfilmung aus 1931. Besonders das actionreiche Finale ist gelungen.

Neben den Spezialeffekten, die aus heutiger Sicht zum Schmunzeln einladen, gibt es auch ein paar Szenen, die absichtlich lustig sind und den Film zwischendurch aufheitern.

Jonathan ist dieses Mal zumindest in Form seines Tagebuchs von Nutzen und heißer Anwärter für die Auszeichnung für die dümmste Entscheidung, die man treffen kann, wenn man vor Draculas Sarg steht. Die Rolle von Van Helsings überflüssigem Begleiter übernimmt statt Jonathan in dieser Verfilmung Minas Ehegatte (Mina ist diesmal Jonathans Schwester, er ist hingegen mit Lucy verlobt. Renfield wurde ganz gestrichen).

Und die Frauen? Deren Rollen beschränken sich auch dieses Mal darauf, von Dracula gebissen und in der Folge von Männern entweder gerettet oder getötet zu werden. Und so bleibt es auch weiterhin die inoffizielle Dracula-Verfilmung “Nosferatu – eine Symphonie des Grauens” aus 1922, die als einzige dieser drei Dracula-Klassiker einer Frau aktives Handeln zugesteht. Zumindest in anderer Hinsicht hat sich Dracula 1958 Nosferatu als Vorbild genommen: Hinsichtlich der tödlichen Auswirkungen von Sonnenstrahlen auf den Grafen.

Hat zwar mit dem Film an sich nichts zu tun, aber als Hobbykalligrafin hat es mich besonders gefreut, dass Dracula seinen Willkommensbrief an Harker mit der Spitzfeder kalligrafiert hat.

Filminfos: https://www.uncut.at/movies/film.php?movie_id=3075

3. Vorschau auf 2026

Mein Plan ist, einen Vampirfilm pro Woche anzuschauen, so dass in den nächsten Jahren noch eine Reihe weiterer Filmkritiken dazukommen werden. Darüber hinaus habe ich vor, die Kritiken auch um Vampirserien zu erweitern, wobei ich die Kritiken zu Beginn jeweils auf die 1. Staffel der jeweiligen Serie beschränken werde, um möglichst viele unterschiedliche Serien vorstellen zu können. Wenn mir die 1. Staffeln ausgehen, werde ich gegebenenfalls meine Lieblingsserien um Kurzkritiken zu weiteren Staffeln ergänzen.

Hinweis zu den Filmkritiken

Ich habe sämtliche Filme selbst gekauft und ich erhalte keinerlei Gegenleistung für diese Rezensionen. Ich habe keinen Auftrag zur Rezensionserstellung erhalten und habe keine Kooperation mit an der Filmproduktion beteiligten Personen, Filmverleih oder der Website uncut.at und stehe mit diesen auch in sonst keiner Verbindung.

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